Vogel des Jahres 2017



Presse: Faktencheck zum Insektensterben



NABU-Mitgliederversammlung
31. August 2017 19:00 - 21:00 @ Neersen Pappelallee (Schloßpark)













Hornissen


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NABU Willich

Ortsverein Willich publiziert von Harry Abraham

Hornissen wurden umgesiedelt

Manchmal suchen sich die Hornissenkönigin für ihr Volk einen Platz aus, der auch von Menschen beansprucht wird. Diesmal war es eine Garage in einem zuvor unbewohnten Haus. Der neue Besitzer war nicht sehr begeistert, seine Garage mit einem Hornissenvolk teilen zu müssen.
Erschütterungen des Nestes durch das Öffnen des Garagentores waren den Hornissen auch unangenehm. Neugierig flogen die Nestwächter aus um zu sehen wer ihre bisherige Ruhe störte.

Da es für das Hornissenvolk und den Besitzer der Garage stressfreier ist, wenn die Hornissen umziehen, habe ich mit der Genehmigung der zuständigen Behörde das Volk umgesiedelt.
Mit dem von mir entwickelten Umsiedlungskasten ist eine schonende und effektive Umsiedlung möglich. Die Hornissen werden mit leichtem Unterdruck in den unteren Teil des Umsiedlungskastens gesaugt und das leere Nest in den oberen getrennten Teil des Nistkastens montiert.
Anschließend wird die Trennscheibe zwischen Ober- und Unterteil entfernt, so dass die Hornissen zu ihrem Nest können.

Nachdem ein ruhiges Plätzchen für das Volk gefunden war, konnte die Umsiedlung zur Zufriedenheit beider Parteien beendet werden. Als Entschädigung bekamen die Hornissen direkt vor der Haustür ihres neuen Heims etwas Leckeres zu futtern.

Schmetterlingsinsel Schloßpark Neersen

Die Schmetterlingsinsel im Schloßpark Neersen wurde gemäht. Allerdings nicht die komplette Wildblumenwiese. Die noch blühende Bestände wurden stehen gelassen, damit die Insekten nicht plötzlich ohne Nahrungsquelle an den gewohnten Stellen auskommen müssen.
Gemäht werden muss jede Blumenwiese, denn sonst breiten sich die dominierenden Gräser zu stark aus. Mit vereinten Kräften war die Arbeit in zwei Stunden erledigt.

Winterhaus für Fledermaus

NABU Willich und Bauhof für Erhalt der Artenvielfalt Hand in Hand

Überwinterungskästen für Fledermäuse hat jetzt der Naturschutzbund Willich mit Unterstützung des Willicher Bauhofs (GBW, Gemeinschaftsbetriebe Willich) in den Parkanlagen von Willich, Schiefbahn, Anrath und Neersen angebracht. Dabei geht es primär um Anstrengungen für den Erhalt der Artenvielfalt.   …..weiterlesen

Baustelle Brückenstraße sorgt für viel Leben

Stadt Willich

Nabu-Naturtrainerin Maria Pimpertz freut sich über die Vielfalt an Leben im Flöthbach.

Nabu-Naturtrainerin Maria Pimpertz freut sich über die Vielfalt an Leben im Flöthbach.

Stadt Willich. Durch die Bauarbeiten in Anrath führt der Flöthbach derzeit dauerhaft Wasser. Das ökologische Gleichgewicht profitiert davon enorm. Von Marc Schütz  ……weiterlesen

Wildblumenflächen – wirklich eine Bereicherung für die Natur?

Phacelia bietet für viele Insekten eine gute Nahrungsquelle, doch auch hier ist eine Vielfältigkeit von Blüten für die Insekten von Vorteil.

Phacelia bietet für viele Insekten eine gute Nahrungsquelle, doch auch hier ist eine Vielfältigkeit von Blüten für die Insekten von Vorteil.

Immer häufiger sieht man neben Ackerflächen Wildblumenflächen, die so genannten Blühstreifen. Diese Blühstreifen bieten Lebensraum und Nahrung für Insekten, Kleinsäuger und Niederwild. Fast jedes Kind weiß, wie lebensnotwendig bestäubende Insekten für uns Menschen sind. Der größte Teil unserer heimischen Pflanzen ist auf ihre Bestäubung angewiesen, um eine Ernte zu erzielen.

So soll ein Blühstreifen an den Feldrändern aussehen. Dieser ist vier Meter breit und 250 Meter lang.

So soll ein Blühstreifen an den Feldrändern aussehen. Dieser ist vier Meter breit und 250 Meter lang.

Die Landwirtschaft kann Wesentliches für die Insekten tun, damit der bedrohliche Rückgang der Wildbienen, Hummeln Schmetterlinge und Schwebfliegen nicht so weitergeht. Ein ausreichendes Nahrungsangebot zur Verfügung zu stellen und geeignete Lebensräume zu schaffen, sollte in der Landwirtschaft mit Ernsthaftigkeit und Konsequenz betrieben werden.

Kleine angelegte Wildblumenflächen von z. B. zehn mal zehn Metern, über die die Landmaschinen zur Bearbeitung der Felder fahren und Pflanzenschutzspritzgeräte, die in unmittelbarer Nähe ihre Düsen öffnen, sind den Insekten nicht gerade angenehm. Wichtig wären größere Blühflächen, die vor allen Dingen dauerhaft Bestand haben und somit Insekten Nahrung und ein Zuhause bieten. Dann kann eine nachhaltige Insektenentwicklung zustande kommen. Der Einsatz von Insektiziden ist dabei verboten.

Diese kleine Fläche bietet nur wenigen Insekten eine Möglichkeit zu überleben.

Diese kleine Fläche bietet nur wenigen Insekten eine Möglichkeit zu überleben.

Diese Wildblumenflächen sind ein Anfang und sollten mit Sorgfalt angelegt sein, damit sich dieses von der EU geförderte Greening nicht weitgehend als wirkungslos und gleichzeitig zu teure Fehlentwicklung erweist. Auswahl der Fläche und des Saatguts sind dabei äußerst wichtig.

So könnte sich dann die Menge und Vielfalt der Insekten gegenüber der aktuellen Situation deutlich verbessern.

GREENING: (1,5 Milliarden Euro als Greening-Prämie für Landwirte in Deutschland)