Vogel des Jahres 2017



Roundup, der Prozess vom 17.10.17



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16. Dezember 2017 - 17. Dezember 2017 @ Schloss Neersen













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Ortsverein Willich publiziert von Harry Abraham

Wildblumenflächen – wirklich eine Bereicherung für die Natur?

Phacelia bietet für viele Insekten eine gute Nahrungsquelle, doch auch hier ist eine Vielfältigkeit von Blüten für die Insekten von Vorteil.

Phacelia bietet für viele Insekten eine gute Nahrungsquelle, doch auch hier ist eine Vielfältigkeit von Blüten für die Insekten von Vorteil.

Immer häufiger sieht man neben Ackerflächen Wildblumenflächen, die so genannten Blühstreifen. Diese Blühstreifen bieten Lebensraum und Nahrung für Insekten, Kleinsäuger und Niederwild. Fast jedes Kind weiß, wie lebensnotwendig bestäubende Insekten für uns Menschen sind. Der größte Teil unserer heimischen Pflanzen ist auf ihre Bestäubung angewiesen, um eine Ernte zu erzielen.

So soll ein Blühstreifen an den Feldrändern aussehen. Dieser ist vier Meter breit und 250 Meter lang.

So soll ein Blühstreifen an den Feldrändern aussehen. Dieser ist vier Meter breit und 250 Meter lang.

Die Landwirtschaft kann Wesentliches für die Insekten tun, damit der bedrohliche Rückgang der Wildbienen, Hummeln Schmetterlinge und Schwebfliegen nicht so weitergeht. Ein ausreichendes Nahrungsangebot zur Verfügung zu stellen und geeignete Lebensräume zu schaffen, sollte in der Landwirtschaft mit Ernsthaftigkeit und Konsequenz betrieben werden.

Kleine angelegte Wildblumenflächen von z. B. zehn mal zehn Metern, über die die Landmaschinen zur Bearbeitung der Felder fahren und Pflanzenschutzspritzgeräte, die in unmittelbarer Nähe ihre Düsen öffnen, sind den Insekten nicht gerade angenehm. Wichtig wären größere Blühflächen, die vor allen Dingen dauerhaft Bestand haben und somit Insekten Nahrung und ein Zuhause bieten. Dann kann eine nachhaltige Insektenentwicklung zustande kommen. Der Einsatz von Insektiziden ist dabei verboten.

Diese kleine Fläche bietet nur wenigen Insekten eine Möglichkeit zu überleben.

Diese kleine Fläche bietet nur wenigen Insekten eine Möglichkeit zu überleben.

Diese Wildblumenflächen sind ein Anfang und sollten mit Sorgfalt angelegt sein, damit sich dieses von der EU geförderte Greening nicht weitgehend als wirkungslos und gleichzeitig zu teure Fehlentwicklung erweist. Auswahl der Fläche und des Saatguts sind dabei äußerst wichtig.

So könnte sich dann die Menge und Vielfalt der Insekten gegenüber der aktuellen Situation deutlich verbessern.

GREENING: (1,5 Milliarden Euro als Greening-Prämie für Landwirte in Deutschland)

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