Vogel des Jahres 2017



Presse: Neue Düngeregelungen betreffen auch Cross-Compliance















Hornissen


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NABU Willich

Ortsverein Willich publiziert von Harry Abraham

Baumhummeln wurden umgesiedelt

Beim Betreten einer kleinen Lagerhalle bemerkte der Mieter ein brummen in der Zwischendecke sobald Erschütterungen z.B. durch eine zugeschlagene Tür hervorgerufen wurden. Er ging davon aus, dass Hornissen dort ein Nest gebaut hätten. Mit einem Gegenstand stieß er gegen die Decke um zu lokalisieren woher das Brummen kam. Wie sich herausstellte waren es Baumhummeln, die  sich dort  eingerichtet hatten. Ein Nest so groß wie eine Kaffeeuntertasse war dort von einer Baumhummelkönigin angelegt worden. Die Angst gestochen zu werden ist bei vielen Menschen sehr ausgeprägt, so dass hier auf eine Beseitigung des Nestes bestanden wurde. Eine Umsiedlung in einen Hummelnistkasten in dem sich das Volk ungestört weiterentwickeln kann war hier die beste Lösung.

Hummeln sind normalerweise recht friedlich, doch manche Arten wie z.B. Baumhummeln sind im Nestbereich sehr verteidigungsbereit. Die Baumhummeln hatten ihr Nest besonders clever angelegt um Parasiten wie Wachsmotten den Zugang zum Nest so schwer wie möglich zu machen. Ungefähr anderthalb Meter krabbelten sie vom Einflugloch durch Mineralwolle um dort ihr Nest zu bauen, damit es von Wachsmotten die ihre Eier ebenfalls gerne im Nest ablegen nicht entdeckt wurde. So auch in der Zwischendecke dieser Lagerhalle.

Die Isolierung musste aufgeschnitten werden um an das Nest heran zu kommen. Durch Absaugung wurden die Hummeln in eine Umsiedlungsbox gesaugt. Das Nest wurde in einen Hummelnistkasten verfrachtet und die Hummeln später dazugesetzt. An anderer Stelle kann sich die Brut nun in Ruhe entwickeln.

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