Vogel des Jahres 2017



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NABU Willich

Ortsverein Willich publiziert von Harry Abraham

Weiden müssen zum Friseur

Der letzte Monat in diesem Jahr ist nahe um die Kopfweidenpflegeaktion am Brückhof in Neersen durchzuführen. Bis Ende Februar muss die Aktion beendet sein, um die ab März brütenden Vögel nicht zu stören. Es werden etwa 5 Kopfweiden am Flöthbach vom NABU Pflegetrupp beschnitten.


Der Schnitt ist für die Bäume  in einem Zeitraum von 5-8 Jahren notwendig, damit sie nicht durch die Last der Äste auseinanderbrechen. Beim schneiden kann man eigentlich nichts falsch machen, denn sie sind absolut unempfindlich und können deshalb radikal zurückgeschnitten werden.

 

Es bleibt praktisch nur der Stumpf stehen, deshalb werden sie auch Kopfweiden genannt.

Am Boden werden die langen abgeschnittenen Äste mit der Kettensäge vom Willicher NABU auf handliche Meterstücke geschnitten und zu Haufen gestapelt.


Dazu werden immer viel helfende Hände gebraucht. Schulklassen vom Lise Meitner Gymnasium und der Arbeitskreis Fremde haben in den vergangenen Jahren kräftig mitgeholfen um Weidenwälle und Benjeshecken anzulegen.

Geschnittene Kopfweiden sind ein typisches niederrheinisches Landschaftsbild und meist an kleinen Wasserläufen zu finden. Weiden lieben feuchte Böden und haben hier in Neersen an der Flöth einen idealen Standort.

 

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