Vogel des Jahres 2017



Roundup, der Prozess vom 17.10.17



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16. Dezember 2017 - 17. Dezember 2017 @ Schloss Neersen













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NABU Willich

Ortsverein Willich publiziert von Harry Abraham

Die Amerikanische Kiefernwanze in Willich nachgewiesen

amerikanische-kiefernwanze-leptoglossus-occidentalis2Westlich der Rocky Mountains ist diese Wanzenart zu Hause, doch 1999 wurde sie erstmals in Norditalien gemeldet. Als Neozoen (eingeschleppte Tierart) hat sie sich über Europa ausgebreitet. In Deutschland ist sie erst 2006 nachgewiesen worden.

Als möglicher Einschleppungsweg gilt der Import von Weihnachtsbäumen, Saatgut oder Baumaterial.
Sie ist vergleichsweise groß und auffällig und hat eine Körperlänge von 15 – 20 mm. Es sind sehr gute Flieger und das Fluggeräusch ähnelt denen von Hummeln.
Die Art ist sehr anpassungsfähig und saugt an jungen Samen und Blüten von Nadelbäumen.
Die Eiablage erfolgt im Mai/Juni. Die Eier werden an die Nadeln der Wirtspflanzen gelegt.

Die Tiere besitzen „Stinkdrüsen“, deren Geruch jedoch deutlich apfel- bis zitronenförmig und damit als eher angenehm zu bezeichnen ist. Menschen die unter einer Insektenphobie leiden wird dieses kaum ein Trost sein, wenn zahlreiche dieser großen Wanzen vor dem Winter in ihr Haus eindringen.
Die Art gilt in den USA außerdem durch den gelegentlich massenhaften herbstlichen Einflug in Wohnungen und Häuser als „Lästling“, die Tiere sind jedoch völlig harmlos.

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