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NABU Willich

Ortsverein Willich publiziert von Harry Abraham

Einem Häuschen wurde Leben eingehaucht

p1070027Wenn man den Schlosspark in Neersen von der Südseite betritt wird sich so mancher gefragt haben, was es mit dem kleinen Häuschen gegenüber des Natur-Erlebnisgartens auf sich hat.

Es wurde gemauert, das Dach darauf gesetzt und mit Wurzelschutzfolie ausgestattet. Eine Dachbegrünung als ökologischer Lebensraum wurde aufgebracht, welcher bei Dächern rund um die Umweltstation schon ein unumgängliches Muss ist.

Aber wozu ist es nun gedacht? Das Häuschen wurde angestrichen, eine Tür und ein Fenster wurden eingebaut, aber dann war erstmal Stillstand und es sah so aus, als sei dem Bauherren das Geld ausgegangen.

Doch dann ging es weiter. Eine Arbeitstruppe von 10 Männern rückte an, um den Lebensnerv zu diesem Häuschen zu verlegen. Mit Schoepen und Pillhacken (wie ein Rheinländer sagen würde) wurde das Bett für die Hauptschlagader gegraben, ohne die das Häuschen seine Aufgabe nicht erfüllen kann.

Ein schwarzes, langes, flexibles raupenähnliches Gebilde wurde in den Graben versenkt um dem Häuschen „Leben“ einzuhauchen. Die Engländer sind praktisch die Erfinder der Innenausstattung und Alexander Cumming (Uhrmacher und Mathematiker) erhielt bereits 1775 in London das englische Patent Nr. 814 dafür. Bei so viel „Natürlichem“ wundert es einen schon, dass er kein Biologe war.

Jedenfalls wird das Häuschen ein wichtiger Bestandteil der Umweltstation sein, auf den so mancher schon dringend gewartet hat.

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