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NABU Willich

Ortsverein Willich publiziert von Harry Abraham

Wilder Müll, eine lebensbedrohliche Gefahr für Vögel und Tiere

Der NABU Willich beteiligte sich auch in diesem Jahr an der Willicher Müllaktion „Willi Wisch“ zum Frühjahrsanfang. Es war erfreulich, dass wir eine große Truppe von NABU Aktiven und unserer Naturschutzjugend (NAJU) waren, obwohl Ferienbeginn war.

Wir haben rund um unser NABU-Vogelschutzgebiet am Nordkanal (in Richtung Autobahn und Richtung NABU-Naturwiese/Richtung Pötschke) Müll eingesammelt. Und besonders in Richtung Autobahn war der Müll besonders riesig, unendlich viele Flaschen, Becher und viel Plastik wurde dort eingesammelt.

Uns war bei der diesjährigen Müll-Aktion besonders wichtig, auf den wilden Müll als lebensbedrohliche Gefahr für unsere Vögel und Tiere aufmerksam zu machen.

Elita und Benno Grafke hatten eine beeindruckende Ausstellung mit präparierten Tieren zusammengestellt, die sie im Schlosskeller ausstellten. Sehr schockierend waren zum Beispiel Füchse, die einen Ball über den Kopf hatten oder sich durch Schnüren und Bindegarnreste verfangen hatten und einen qualvollen Tod sterben mussten. Traurig war auch das Bild vom Rotwild, bei dem sich Stacheldraht im Geweih verfangen hatte oder Igel, die sich in Gurkengläsern oder Getränkebechern verkeilt hatten. Ein Fischreiher hatte einen festen Ring über dem Schnabel, der auch zu seinem sicheren Tod führte.

So stellen wir immer wieder fest, dass Vögel Plastikfolie in ihre Nester einbauen .Die Jungen verenden dann bei Regen an Unterkühlung oder ertrinken. Wildtiere und auch Nutztiere fressen diese Plastikteile und verenden qualvoll daran. Selbst Vögel fressen Plastik.

Aber noch viele andere original getreue Nachbildungen machte diese Ausstellung, die Elita mit Naturdetektiven des zweiten Schuljahres der Astrid-Lindgren-Schule erarbeitete, so sehenswert.

Elita Grafke war es wichtig, durch die dargestellten Beispiele bei ihrer Ausstellung darauf aufmerksam zu machen, dass alles, war wir in die Natur entsorgen, zum qualvollen Tod eines Tieres führen kann. Besonders stolz kann sie über das Lob unseres Bürgermeisters im Schlosskeller sein, der ihr NABU-Naturtrainerprojekt mit der dazu gehörenden Ausstellung lobend erwähnte.

 

Monica Sandrock

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