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NABU Willich

Ortsverein Willich publiziert von Harry Abraham

Zahme Bienen und ihre wilden Verwandten

Unter der Überschrift „Zahme Bienen und ihre wilden Verwandten“ veranstalteten die Mitarbeiter der Eva Lorenz Umweltstation in Zusammenarbeit mit dem NABU Willich und der Kolpingjugend einen Tag der offenen Gartenpforte.

Für den Besucher gab es viel Neues auf dieser Veranstaltung zu sehen und zu entdecken. Kinder konnten mit Pia Kambergs, Monika Wagner und Elke Kamper Wildbienenstände aus Ton basteln, die auch anschließend mit nach Hause genommen werden durften.

Ein weiteres Thema war das Thema „ Heimkehrer Wolf“. Markus Heines vom NABU Brüggen berichtete über Wölfe die vereinzelt in ihre alten Gebiete zurückkehren.  Alle kennen Grimms Märchen und sehen im Wolf den „grimmigen Menschenfresser“, der die Großmutter im „Rotkäppchen“ und die sieben Geißlein im gleichnamigen Märchen gefressen haben. Markus Heines klärte hier auf und berichtete über das Wolfsleben.

 

Die Kolpingjugend war stark vertreten und sorgte mit „Fairer Grillkohle“ aus Kokosschalen für das leibliche Wohl, frisch vom Grill. Nicht jeder weiß, dass für die von uns normalerweise verwandte Holzkohle Regenwälder sterben müssen. Die Kolpingjugend konnte so manchen „Standardgriller“ darüber aufklären, warum man gerade diese faire Grillkohle benutzen sollte.

Stockbrot auf der Feuerschale wurde von der NAJU Gruppenleiterin Susanne Scherzer-Bartzsch für Kinder angeboten. Dazu wird ein Ast eines nicht giftigen Baumes, wie zum Beispiel der Haselnuss, an einem Ende von der Rinde befreit. Anschließend wird entweder spiralförmig oder umschlagartig der Brotteig auf den Stock aufgebracht. Über der Glut des offenen Feuers wurde der Teig dann gebacken.

Handwerkliche Kunst in Form von Filzarbeiten wurde ebenfalls angeboten.

Über zahme Bienen berichteten Leo Dörenkamp mit seinem Imkerteam. Es gab viel Information über die Honigbiene und deren Haltung, sowie spezielles Wissen über dass, was in einem Honigvolk alles passiert. Besucher die mit dem Gedanken spielten sich auch ein Bienenvolk zuzulegen, bekamen hier erste Informationen.  Die Begeisterung Bienen zu halten wurde hier anschaulich vermittelt. Helga Lennackers bot leckeren Honigkuchen zum probieren an.

Über wilde Bienen berichtete Harry Abraham, der ein neues System der Wildbienenhaltung vorstellte. Für Garten- oder Schrebergartenbesitzer denen die Bestäubung der Obstbäume am Herzen liegt und die nicht unbedingt Honig ernten möchten, ist dieses System ideal. Den Wildbienen wird ein komfortabler Nistplatz angeboten, bei dem man die Brut auch kontrollieren und gegebenenfalls von Parasiten befreien kann. Auch die im Handel angebotenen Nistangebote für Insekten wurden kritisch unter die Lupe genommen. Vielfach sind diese nicht tauglich und werden für viel Geld verkauft.

Das NABU Team bedankt sich bei allen Beteiligten für diesen schönen und informationsreichen Tag.

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