Vogel des Jahres 2017



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NABU Willich

Ortsverein Willich publiziert von Harry Abraham

Waldkäuze im Klosterpark in Schiefbahn

Waldkauz KlosterparkaFünf junge Waldkauze müssten aus der Baumhöhle am Klosterpark in Willich Schiefbahn geschlüpft sein, denn bei einer Baumbegutachtung wurden in ca. 7m Höhe dieses Nest entdeckt. Der Baum hat anscheinend viel Totholz in dem eine Höhle ein idealer Nistplatz ist.

Natürlich wollte man diesem Waldkauzpärchen die Chance geben, dort ihre Brut großzuziehen. Der Baum musste erstmal stehen bleiben.

Die Brutdauer beträgt 28 – 30 Tage, wobei das Weibchen alleine brütet. Der weibliche Elternvogel hudert die Jungen während der ersten zehn Tage und füttert die Jungen mit kleinen Teilen der Beutetiere. Die Fütterungsweise unterscheidet sich deutlich von denen der Greifvögel. Die Jungvögel werden gefüttert, während sie unter dem Bauch des weiblichen Elternvogels sitzen. Das Weibchen senkt dabei den Kopf tief herab, bleibt aber auf den Jungen sitzen.

Die Jungvögel verlassen in einem Alter von 29 bis 35 Tagen die Bruthöhle. Beim Sprung aus der Höhle fallen viele Waldkauzjungen auf den Erdboden. Sie versuchen dann, laufend zu einem Gestrüpp oder einem dickborkigen Baum zu kommen, an dem sie hochklettern können. Als sogenannte Ästlinge werden sie dort von den Elternvögeln versorgt. In einem Alter von etwa 50 Tagen sind sie in der Lage, dem weiblichen Elternvogel bereits 40 bis 50 Meter fliegend zu folgen. Ab etwa 70 Tagen fliegen sie einem Umkreis von 200 Meter um die Nisthöhle umher. Bis etwa zu ihrem 100. Lebenstag werden sie von den Altkäuzen versorgt

Die jungen Waldkauze werden noch einige Zeit im Klostergarten bleiben ehe sie sich ein eigenes Revier suchen.

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