Vogel des Jahres 2017



Presse: Neue Düngeregelungen betreffen auch Cross-Compliance















Hornissen


Förderer & Partner


Facebook


NABU Willich

Ortsverein Willich publiziert von Harry Abraham

Ein weiterer ungebetener Gast in Deutschland – Die Kirschessigfliege.

Foto: Staatliches Weinbauinstitut in Freiburg

Foto: Staatliches Weinbauinstitut in Freiburg

Aus Südostasien soll sie stammen und mit Fracht nach Europa gelangt sein.

Obst- und Weinbauern befürchten mit großer Sorge ein neues Problem.

In Südeuropa ist diese Fliege bereits seit einigen Jahren heimisch und hat bereits größere Schäden angerichtet.

 

 

Seit etwa 2 Jahren hat sie auch Deutschlands südliche Weinbaugebiete erreicht. Sie ist eng verwandt mit unsere Fruchtfliege aber im Unterschied zu dieser, die Ihre Eier nur in beschädigten oder faulen Trauben ablegt, benutzt die Kirschessigfliege ihren sägeblattartigen Legerüssel, um ihre Eier ausschließlich in reife Trauben hineinzulegen.

Es gelangen hierdurch Essigbakterien in die Trauben, der Wein kann sauer werden und bekommt den gefürchteten Essigstich.

Die Lieblingsfarbe der Fliege scheint blau zu sein, denn bisher gab es nur Schäden insbesondere am Spätburgunder und am Gutedel, aber auch an Wildfrüchten wie dem Holunder.

 Die Kirschessigfliege ist schwer zu bekämpfen, weil sie erst im Stadium der reifen Frucht, also kurz vor der Ernte aktiv wird. Spritzmittel scheiden dann meist schon aus.

Man stellt u.a. Becher mit Apfelessig gefüllt, als Falle auf. Von diesem Duft angelockt kriechen die Fliegen hinein und ertrinken. Auf diese weise lässt t sich auch zählen, wie häufig die Fliege in  einem bestimmten Gebiet vorkommt.

 Wir werden beobachten, wie sich dieses Problem künftig  entwickelt.

 

Helmut Friesheim .

Kommentar schreiben


*Pflichtfelder. Bitte ausfüllen.