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NABU Willich

Ortsverein Willich publiziert von Harry Abraham

Freiwilliges ökologisches Jahr jetzt auch in Willich

Seit dem 1. August machen Yasmine Nöding und Daniel Mehling ihr „Freiwilliges Ökologisches Jahr. Die Stadt Willich hat das Pilotprojekt zusammen mit dem NABU Willich und der Eva-Lorenz-Umweltstation als Partner gestartet. Die beiden FÖJ-ler sind mit Begeisterung bei ihrer Arbeit.

Hier der Bericht der Ausbilderin Nadine Hofacker.

 

Nadine1„Mein Tag mit den FÖJ-lern“ von Nadine Hofacker

FÖJ-ler… hatten wir noch nie. Da frag ich mich, was machen wir und wie?

Wie finde ich Zeit für diese beiden, ohne dass meine anderen Aufgaben leiden?

Wie soll es praktisch funktionieren, sie zwischen Bauhof und Nabu zu dirigieren?

Zum ersten Mal in 2013 richtet die Stadt Willich zwei Stellen für ein freiwilliges ökologisches Jahr ein. Hierbei sollen der Bauhof (Gemeinschaftsbetriebe Willich = GBW), die Eva-Lorenz-Umweltstation im Schlosspark und der Nabu zusammen arbeiten, wobei der Bauhof als tägliche Anlaufstelle dient, von der aus der Tag der FÖJ-ler organisiert werden soll.

Für mich, Nadine Hoffacker, als Ausbilderin der GBW bedeutet das auf der einen Seite eine große Herausforderung diese zusätzliche Aufgabe zu übernehmen, auf der anderen Seite aber auch eine persönliche Bereicherung erstens im Umgang mit den jungen Menschen und zweitens wegen des Einblicks, den ich selber in die Arbeit des NABU nehmen kann. Ich hätte sonst z.B. nie so viel über den zeitweise in Neersen und an der Clörather Mühle lebenden Storch erfahren, wenn mich nicht Monica und Jack Sandrock vom Nabu darüber eingehend informiert hätten. Ich weiß jetzt auch, dass der Nabu Willich mit Bildern und Berichten über spannende aktuelle Projekte auf Facebook vertreten ist, was gerade für die junge Generation interessant ist.

Unsere Aufgabe als Bauhof ist es, den FÖJ-lern einen Einblick in das Berufsbild des Landschaftsgärtners zu gewähren, ihnen den Umgang mit Maschinen zu vermitteln und dabei die Unfallverhütungsvorschriften zu erläutern und für deren Einhaltung zu sensibilisieren. Schön ist, wenn wir dabei soviel Interesse wecken, dass z.B. Daniel Mehling privat einen Motorsägenschein machen möchte (ohne den man eine solche Maschine nicht bedienen sollte), um zukünftig von diesen Kenntnissen zu profitieren und Yasmine Nöding darüber nachdenkt, bei uns eine Ausbildung zu beginnen. Auch spartenübergreifende Tätigkeiten, wie Nistkästen bauen, in Absprache mit dem NABU an kalten, frostigen Tagen im Winter in unserer eigenen Schreinerei sollen ermöglicht werden.

Die FÖJ-ler werden in unseren Arbeitsalltag eingebunden, sofern sie nicht für den Nabu oder die Eva-Lorenz-Umweltstation unterwegs sind, sie werden von mir eingeteilt, ein- und unterwiesen und manchmal hin –und her zu den verschiedenen Baustellen gefahren. Ich vermittele ihnen Sach- und Fachkenntnisse und werde dabei natürlich von all meinen Kollegen und Kolleginnen unterstützt. Wichtig ist uns dabei, dass die FÖJ-ler auch an besonderen Projekten teilnehmen.

Ich bin gespannt auf die restlichen Monate der ersten Staffel „Freiwilliges ökologisches Jahr“ und bin sicher, dass dann alle mit positiven Erfahrungen in die zweite Staffel gehen.

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